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Seit dem frühen Mittelalter befand sich die erste Saline der Fürstprobstei
Berchtesgaden in Marktschellenberg, die 1805 geschlossen wurde. Die
Pfarrkirche wurde dem Heiligen Nikolaus geweiht, dem Patron der Salzschiffer.
Eine Marmortafel über dem Turmportal trägt die Inschrift: "Alle die auf dem
Wasserstrom arbeiten, denen geb Gott und Sankt Niklas Glück und Heil"'.
Über die Grenze hinaus bekannt wurde Marktschellenberg durch die
Murmeln aus Untersberger Marmor, die in der Kugelmühle am Ausgang der
Almbachklamm heute noch geschliffen werden.
Von Schellenberg aus wurde durch den Holzverleger Krueger die
"Berchtesgadener War" bis nach Konstantinopel gehandelt.
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